Gaming-Markt: Boom oder Strohfeuer?

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Gaming-Markt boomt, Hack4Life, Fabian Geissler
Der Gaming-Markt boomt / Bild: Pixabay

Der Gaming-Markt erfreut sich aktuell großem Interesse. Große Highlights begeistern die Community, neue Überraschungen stehen in den Startlöchern und mit der Kino- und Streaming-Branche im Rücken wird der Rückenwind verstärkt. Lohnt es sich, in die Entwickler zu investieren?

Es sind unglaubliche Welten, die für Playstation, PC oder Xbox kreiert werden. Ob blutrünstige Monster, sagenhafte Fantasy-Gestalten oder weite Prärien: In der Gaming-Branche ist alles möglich und nicht unmöglich. Jede Idee ist nur einen Pixel entfernt. In den vergangenen Jahren hat sich das Standing und das Image des ehemaligen Nerd-Hobbies zum Mainstream gewandelt. Grund hierfür ist die fortschreitende Technik und die Möglichkeiten, die sich offenbaren. Zudem werden die Games und deren Universen zu einem komplexen Gebilde geformt, die eine ganz eigene Faszination ausstrahlen.

An vorderster Front kämpfen um den Titel des erfolgreichsten Entwicklerstudios Firmen wie Ubisoft, Naughty Dog oder Activision Publishing. Drei Namen, die jeder Gamer schon einmal gehört hat und deren Titel ohne Zweifel zu den meistgespielten Abenteuern gehören. Während Ubisoft für die Reihe „Assassin’s Creed“ verantwortlich ist und Naughty Dog mit „Uncharted“ oder „The Last of Us“ für Staunen sorgt, lädt Activision Publishing mit „Call of Duty“ zum Kampf auf dem digitalen Spielfeld ein.

Trend für Anleger

Quelle: Pixabay

Aus dem Dunklen ins Licht: Die Branche darf sich mit Verkäufen in Millionenhöhe zweifellos zu einer wachsenden Industrie zählen, die auch an der Börse für Aufsehen sorgt. Für Aktien-Trader lohnt sich der Blick in jedem Fall, denn die Kurse von Ubisoft, Nintendo oder Sony legen aktuell einen guten Kurs hin. Doch auch CFD Broker, die über eToro, Libertex oder Skilling mit weiteren Vermögenswerten spekulieren können, sollten aufmerksam beobachten. Durch die Vielzahl an Finanzinstrumenten ergeben sich ungeahnte Optionen, die bis vor geraumer Zeit noch unter dem Radar liefen.

Dass sich dieser Wandel den Markt so schnell überrollt, liegt in erster Linie an der Qualität der Games. „Red Dead Redemption 2“ (Testbericht lesen) oder „The Witcher 3“ gelten als modern Klassiker. „Assassin’s Creed: Valhalla“ und „Cyberpunk 2077“ werden in Community-Foren trotz Bugs und Startschwierigkeiten als beliebte Werke gehandelt, die seit Start im 4. Quartal 2020 jeweils über eine halbe Million Mal verkauft wurden.

Hollywood pusht

Weitere Marktzuwächse sind der Film- und Streaming-Industrie zu verdanken, die sich am Portfolio der Game-Studios ordentlich bedienen. Ab 17. Februar wird sich Tom Holland („Spider-Man: No Way Home“) als Abenteurer Drake in der Verfilmung des Actionspiels „Uncharted“ präsentieren. Das Spiel, welches von Naughty Dog und Sony Interactive entwickelt wurde, kam erstmals 2007 auf den Markt und zog drei Fortsetzungen nach sich. Mit einer großen Fangemeinde im Rücken kann Produktionsstudio und Verleiher Sony auf ein gutes Boxoffice zum Startwochenende hoffen.

Ähnlich dürfte es Netflix ergangen sein, als sie Mitte Dezember 2021 die zweite Staffel der Fantasy-Serie „The Witcher“ zum Abruf bereitstellten. Obwohl keine offiziellen Abrufzahlen existieren, ist der Hype um die Serie ein Garant für eine erfolgreiche Produktion. Basierend auf dem gleichnamigen Game, entwickelte Netflix 2019 die Serie und erfüllte vielen Fans einen ersehnten Traum. Die Saga um Hexer Geralt fand auf den Konsolen in kürzester Zeit große Beachtung. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich die Lizenzen den meistbietenden Käufer fanden.

Mit „Die Zeichen Ragnaröks“ von Ubisoft oder der Fortsetzung „Dying Light 2“ von Techland steht schon neuer Games-Nachschub bereit, der im Frühjahr die Kassen klingeln lassen wird. Eine gute Zeit, sich am Teil des Erfolges zu beteiligen? Wer wagt, gewinnt… vielleicht.

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