Red Dead Redemption 2 ist ein lang erwartetest Spiel gewesen. Gerade der Hype in den Sozialen Netzwerken war bereits vor Release enorm. Der Grund: die von Rockstar verwendete Game Engine. Was hat es damit so auf sich und ist diese wirklich so gut wie alle behaupten? Wir haben das Spiel auf der Playstation 4 Pro angespielt und bereits nach den ersten Stunden steht eines fest: Red Dead Redemption 2 setzt neue Maßstäbe in der Spieleindustrie. 

Der zweite Teil erzählt die Vorgeschichte der Abenteuer von John Marstons (erschienen 2010) und spielt im Wilden Westen. Als Gesetzloser Arthur Morgan ist man Teil der Van der Linde Gang. Zusammen mit den anderen Mitgliedern raubt man Banken aus, überfällt Züge, treibt Kopfgelder oder Schulden ein.

Im Spielverlauf bleibt es euch überlassen, ob ihr z.B. Geiseln nach einem Überfall kaltblütig ermordet oder diese davon kommen lässt, wie ihr mit Schuldnern umgeht usw. Dieses Verhalten wirkt sich auf die Ehre von Arthur aus und die NPCs im Spiel reagieren auch darauf.

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Hunde sind der beste Freund des Menschen

Hunde sind bekanntlicht der beste Freund der Menschen, deshalb solltet ihr auch im Game selbst mit Hunden immer freundlich umgehen und diese nicht beschimpfen oder gar töten. Solltet ihr einmal einen Hund töten – auch wenn es nur ein “Versehen” war – verfolgen euch die NPCs dafür, beschimpfen euch und den Ruf als Hundemörder wird man nicht so schnell wieder los.

Grafik auf dem nächsten Level

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Red Dead Redemption 2 – Spuren im Schnee

Im Spiel startet man in einer schneebedeckten Landschaft und während man mit seiner Truppe unterwegs ist, werden auch die Spuren im Schnee realistisch und detailgetreu nachgezogen. Dieses realitätsnahe Verhalten und die Detailverliebtheit von Rockstar zieht sich dabei durch das ganze Spiel. Auf den Waffenläufen findet man Gravuren, für die Haare von Arthur kann man Pomade erwerben oder man kann sein Pferd nach Belieben “umstylen”.

Wenn man auf der Jagd ist und durch Schlamm geht, wird die Hose von Arthur dreckig, Schatten, Schweiß und Regentropfen werden realistisch dargestellt und auch kleine Details wie wegspritzende Blutstropfen während einer Schlägerei gehören dazu. Die Welt selbst ist auch realistisch nachgebaut und gerade wenn man einen HDR Fernseher mit 4k mit OLED/QLED Technologie besitzt, kommt man in den vollen Genuss der Grafik.

Der Beste Freund von Arthur Morgan: Das Pferd

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Pferde in Red Dead Redemption 2

Als Fortbewegungsmittel ist das Pferd in Red Dead Redemption 2 nicht wegzudenken, denn man muss oft recht große Strecken zurücklegen und ein Zugticket kostet nicht nur Geld, sondern bringt einen auch nicht immer an den gewünschten Ort.

Umso wichtiger ist es, dass man mit seinem Pferd eine Verbindung aufbaut, sich um dieses kümmert, regelmäßig füttert und striegelt. Doch wie im echten Leben ist auch diese Bindung nicht unzerstörbar, denn euer Pferd kann genauso durch Querschläger bei einer Schießerei verenden oder eines natürlichen Todes sterben.
In den Städten könnt ihr in Ställen entweder eure Pferde abstellen oder euch auch neue Pferde zulegen und Verbesserungen kaufen.

(K)eine Spur der Verwüstung

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Schlägerei in Red Dead Redemption 2

Es liegt komplett an euch, ob ihr eine Spur der Verwüstung hinterlässt, oder ob ihr Problemen so gut wie möglich aus dem Weg geht. Manchmal kann aber selbst eine harmlose Unterhaltung in einer Saloon-Schlägerei und/oder einer Schießerei enden.

Wenn ihr in einem Laden gewesen seid, lohnt es sich auch die Umgebung rundherum etwas im Auge zu behalten. Oftmals passieren nämlich auch krumme Nebengeschäfte, mit denen ihr die Ladenbesitzer um ihr Geld bringen könnt. Wer jedoch Wert auf eine weiße Weste legt, der sollte hier trotzdem aufpassen, denn ein Kopfgeld ist auf einen schneller ausgesetzt, als man einen Laden ausraubt.

Langeweile gibt es nicht

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Holzhacken in Red Dead Redemption 2

Wer es schafft sich bei Red Dead Redemption 2 zu langweilen, der spielt das Game definitiv nicht richtig. Auch wenn man auf dem Ritt zu einer neuen Mission ist, findet man ständig immer wieder Nebenquests, die man schnell erledigen kann. Sei es nun einen Überfall zu verhindern und die Person im Anschluss selbst auszurauben, oder auf die Jagd nach einem legendären Tier zu gehen. Wer das Spiel wirklich in seinen vollen Zügen genießen möchte, der muss sich auch auf die ganzen Nebenmissionen einlassen.

Immer wieder trifft ihr Fremde Personen in Red Dead Redemption 2, die auf der Suche nach bestimmten Dingen sind. So könnt ihr beispielsweise die Bilder von Zigarettenschachteln sammeln und ein vollständiges Set gegen Geld eintauschen, Dinosaurierknochen in der Wildnis entdecken und den Fundort anschließend per Brief an eine Professorin schicken (und dafür natürlich auch bezahlt werden), oder auch auf Schatzsuche gehen.

Während dem Spielverlauf obliegt es euch, ob ihr mit der Van der Linde im Guten auskommt, oder dieser nur wenig Beachtung schenkt. Immer wieder kommen Mitglieder auf einen zu und halten weitere Quests für einen bereit, bei denen man teilweise auch recht gut, schnell und einfach Geld verdienen kann.

Die Steuerung in Red Dead Redemption 2

Die Steuerung ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig und man stellt schnell fest, dass Rockstar Games bei dem Spiel bewusst Wert darauf gelegt hat, dass man sich nicht überall schnell fortbewegen kann. Wer das Spiel nur mal eben “schnell durchspielen” will, der ist hier fehl am Platz, denn selbst nachdem man sich an die Steuerung von dem Spiel gewöhnt hat, wird man auch das normale Schritttempo von Arthur als angenehm empfinden. Immerhin bekommt man so viel mehr Details und Konversationen mit, die einem ansonsten komplett entgehen. Manchmal sind gerade die Konversationen zwischen den NPCs aufschlussreich, oder geben einem den entscheidenden Hinweis.

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