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Apple Quartalsbericht: 22 Milliarden Dollar Gewinn

Der erste Quaratalsbericht von Apple ist da: Das US-unternehmen hat mit 22 Milliarden Dollar Gewinn innerhalb von drei Monaten alle Erwartungen übertroffen. Im laufenden Quartal stellt sich Apple jedoch auf Turbulenzen ein.

Das iPhone 11 und die neuen AirPods sind eingeschlagen. Im vergangenen Weihnachtsgeschäft hat Apple seine Schwäche im iPhone-Geschäft bravurös überwunden. Der Quartalsgewinn erreichte umgerechnet rund 20 Milliarden Euro (22 Mrd. US-Dollar), das sind knapp 2 Milliarden Dollar mehr als im Jahr davor. Auch die Aktie lag mit 4,99 Dollar pro Stück über den Erwartungen von 4,55 Dollar.

Grund für den enormen Gewinn sind die im Herbst vorgestellten Produkte. Das iPhone 11 Pro ist zwar teurer, jedoch gibt es auch das etwas “preiswertere” Modell – das iPhone 11 – welches sich großer Beliebtheit erfreut. Die AirPods Pro sind trotz geteilten Meinungen auch mitunter ein Grund für den Wachstum von Apple.

Die Wearables Sparte von Apple ist um fast 37 Prozent auf knapp 10 Milliarden Dollar gestiegen. Damit wurde der Umsatz der Mac-Computer Sparte übertroffen, welche auf 7,1 Milliarden Dollar zurückgegangen ist.

Bei den digitalen Services hat Apple letztes Jahr mit AppleTV+ und Apple Arcade sich seinen Platz in der oberen Liga gesichert. Auch dies macht sich bemerkbar: Im Apple Quartalsbericht konnte ein Plus von rund 17 Prozent auf 12,7 Milliarden Dollar erzielt werden. Insgesamt hat Apple aktuell 480 Millionen Abo-Kunden. Als Ziel bis zum Jahresende 2020 sind nun 600 Millionen Nutzer angeführt. Tim Cook bezeichnet AppleTV+ selbst als “großartigen Erfolg” – dies hat er Reuters gegenüber mitgeteilt.

Turbulenzen bei Produktion durch Coronavirus erwartet

Auch der Apple Zulieferer Foxconn ist von dem Ausbruch des Coronavirus betroffen. Doch nichts desto trotz heißt es, man möchte alle Herstellungsverpflichtungen einhalten.

Apple selbst beobachtet die Situation “sehr genau” und aktuell werden immer noch viele Informationen gesammelt. Apple hat Lieferanten in der Region Wuhan, aber laut Cook habe man auch noch alternative Zulieferer an anderen Standorten.

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